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 » EVIL, das Zwielicht.

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Evil

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BeitragThema: » EVIL, das Zwielicht.   So Sep 06, 2009 1:43 am



『 .NAME. 』
Evil

『 .BEDEUTUNG. 』
Evil bedeutet im Englischen soviel, wie böse.

"Jede verbackene Filzlaus fragt sich jetzt sicherlich, wie meine Mutter auf diesen beschränkten Namen kam? Ehrlich gesagt, das wüsste ich auch gerne. Ich habe nämlich nicht sehr viel mit den Menschen gemein und verstehe erst recht nicht ihre Sprache, obwohl ich immer noch Dendrine im Verdacht habe, die mir womöglich diesen Namen gegeben haben könnte."

『 .RASSE. 』
Timberwolf

『 .GESCHLECHT. 』
Rüde, männlich

『 .ALTER. 』
Fünf Winter






『 .AUSSEHEN. 』
Ein farbenprächtiges Spiel an verschiedenen Braun-, schwarz- und weißen Tönen, die sein gepflegtes, langes Fell bespicken. Das, dass sich so zärtlich an seinen galant hochgewachsenen Körper mit langen und sehnigen Beine geschmiegt hat. Er wirkt nahezu irreal und dennoch zu perfekt, wenn da nicht die Einkerbungen seiner Vergangenheit wären, die seinen Narzissmus Tode leiden lassen. Barsche Narben, die man ihm an seinen rechten Oberschenkel und seinen Lauf eingekehrt hat. Doch obwohl er sich durchaus des öfteren innerlich als missraten empfindet - sein gesitiges Defizit - hat er nichts an Eleganz und Selbstbewusstsein äußerlich verloren. Er hat einen leichten, nahezu federnden Schritt, der ihn nahezu über den Boden schweben lässt und seine Brust jedes Mal voller Stolz anschwellen lassen. Aber sein hohles Augenmerk, das man mit einer honiggelb stechenden Farbe getränkt hat, wird ständig, trotz eines charmanten Lächelns oder einer nachgiebigen Güte, von dem Gesicht erzählen, dass er versucht zu verbergen.
"Der sprücheklopfende und ständig Kosenamen gebende Evil - der Schönling, der exzellente Jäger, der Fähenschwarm. Mein Gott, ich bin so gut, dass ich mir wieder einmal selbst auf die Schulter klopfen, wenn meine Anatomie es möglich machen würde. Verneigt euch vor dem Häuptling, ihr Ungändigen."

『 .FELLFARBE. 』
Er ist eine besondere Mischung aus verschiedenen braun-, schwarz und weißen Tönen, wobei seine dunkle Maske wohl das auffallenste Merkmal ist.

『 .AUGENFARBE. 』
Eine honiggelbe Farbe, die unter der schwarzen Farbe direkt hervor sticht.

『 .STOCKMAß. 』
Er hat ein gutes Maß - ein Mittelmaß mit seinen 85 Zentimeter Schulterhöhe.

『 .GEWICHT. 』
Evil wiegt 55 Kilogramm.

『 .BESONDERHEITEN. 』
In diesem Fall ist er nicht nur von seiner Fellfarbe sehr auffällig, sondern trägt mitunter zwei Narben an seinem Oberschenkel und an seinem Lauf, als auch eine tiefe Kerbe an seinem rechten Ohr.


『 .BILD. 』
Folgt.






『 .MUTTER. 』




• Aphra, sieben Jahre, Timberwölfin » Mutter & Omegawölfin


Geboren wurde die geistig verwirrte Aphra in einem Rudel, das unter der Oberhand einer emanzipierten, alten Wölfin geführt wurde. Ein Rudel, das versuchte die männlichen Artgenossen zu nutzen, um sie zur Paarung heranzuziehen oder gleichsam zu vertilgen. Das damals noch naive Geschöpf war unter den strengen Fitttichen einer ehrlosen Mutter groß geworden, die dem angeblichen stärksten Welpen all ihre Aufmerksamkeit schenkte. Sie war stets ein gebeugtes Wesen mit wirrer Sprache gewesen, das nach dem ersten Lebensjahr durch einen wahllosen Beutezug der Madjaren verschleppt wurde. Sie diente als eine Art Lustgeschöpf für mindere Rüden, die sich an ihr die Hörner abstoßen konnten - selbst unter den misslichen Augen der Alphawölfin Dendrine, die ihr immer ein Dorn im Auge war. Nicht wie bei dem sprunghaften Zänker, der für sie eine Art Zuneigung empfand und die ihm verbotenerweise sogar zwei Rüden schenkte. Unter der Bedingung einen der geborenen Welpen an den Jägermann zu geben, dürfte sie ihre Söhne heranwachsen sehen und erlitt Jahre darauf die ungerechte Strafte durch Jägermanns Hammer und Nägel, die man ihr an durch die Glieder an einen Baum gejagt hat.

"Sie ist meine Mutter - kaum zu glauben, he? Denn viel habe ich nicht von diesem seltsamen Geschöpf. Sie redet nicht mit mir, sondern nur wirr. Ich hab's nie verstanden, aber ich glaube, das tut niemand hier. Ich denke sogar, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, wenn sie so weitermacht und da bliebe mir als Sohn doch nichts weiter übrig als sie zu schützen, oder? Aber mir sind die Hände gebunden, denn sie ließ ihr Leben durch die Ungerechtigkeit des Jägermannes. Armes Geschöpf."


『 .VATER. 』




• Zänker, neun Jahre, Timberwolf » Alphawolf der Madjaren


Der geborene Anführer - ein wahrhaft herrischer Charakter mit all seiner Inbrunst für den Krieg. Auch wenn er mittlerweile ein hohes Alter erreicht hat, war er in seinen jungen Jahren ein umso beständiger und widerspenstiger Zeitgenosse, der unter den strengen Augen seines eigenen Vaters zu einer Art Führer herangezogen wurde. Stets umsorgt, stets geliebt und das im Rausch der Blendung, denn Neid spielte in den Zügen seiner Artgenossen einher. Schlussendlich sogar Skepsis und Unverständnis, nachdem er sich der jüngeren Aphra gewidmet hatte, obwohl er unter der Pflicht seiner barschen Gefährtin Dendrine steht.

"Puh, mein Vater. Ich würde unser Verhältnis als angespannt bezeichnen, immerhin war ich ja niemals ein wirklicher Musterknabe, obwohl ich geistig wesentlich reifer bin, als mein verdummter Bruder. Ich war stärker, ich war schneller, ich war geschickter, konnte reden - bin ein Naturtalent und dazu noch ein wahrer Schönling! Aber irgendwie habe ich nie das erreicht, was Zänker von mir verlangt hat. Soziopathischer Arsch."

『 .BRUDER. 』




• Bedlamic Butcher, fünf Jahre, Timberwolf » zukünftiger Alphawolf der Madjaren


Er war der Unterentwickeltere der beiden Brüder. Doch umso barscher und unkontrollierter, wenn er seinen Willen nicht bekam. Man trug ihm regelrecht sein Leben hinterher und verwöhnte ihn bis zum Erbrechen. Wobei Evil und Butch dabei immer häufig aneinander geraten sind. Obwohl er stets im Kampf unterlag, wurde er zum zukünftigen Alphawolf erklärt - ohne Rangkampf. Er sorgt bei den Madjaren für großes Aufsehen.

"Autsch, mein Bruder und ich sind wie zwei verschiedene Welten. Wir sind wie Ying und Yang, oder so. Licht und Schatten - ach, irgendwie soetwas. Er ist mir reichlich unsymphathisch und ein Raufbold, wie er im Buche steht. Außerdem hat er einen gefährlichen Drang zu Menschen. Der Knabe ist nicht ganz dicht in seiner hohlen Birne, das sage ich euch. Allerdings habe ich auch nichts mehr von ihm gehört."



『 .GEFÄHRTIN. 』




• Eve, vier Jahre, Polarwölfin » Mutter & Alphawölfin der Wolves of Dawn


Eve war die Wende in seinem trostlosen Leben - sie war es, die ihm zeigte, dass er auch Grenzen zu kennen hat und ihn seit der kurzen Zeit seines lehrreichen Lebens beibrachte, dass er durchaus tiefste Zuneigung empfinden kann. Sie kämpften gemeinsam, sie jagten, sie liebten und sie verloren sich. Seither ist er auf der unermüdlichen Suche nach seiner blutjungen Gefährtin, die ihm unwissender Weise Welpen schenkte.

"Hehe, meine Zuckerschnute. Ich hab sie sehr in mein Herz geschloßen. So sehr, dass ich ich daran zergehe, sie nicht zu sehen. Jeden anderen Rüden beiße ich die Glieder einzelnd ab, wenn er sich ihr nähert. Sie ist mein Herzchen. Sie braucht doch ihren großen, bösen Wolf. Also keine Angst, Püppi, Papa ist unterwegs."

『 .WELPEN. 』
Seine ungeborenen Söhne und Töchter » Ethan, Einar, Emily, Elaine & Elaysa.






『 .GEBURTSRUDEL. 』
Hineingeboren wurde Evil in das weitflächige Rudel der grausamen Madjaren, die in vielerlei Ohren schon erklungen und in Mäulern schon gefürchtet wurden. Eines, das unter der Führung einer verdrehten, alten Alphawölfin zu leiden hat - Dendrine - und ihren Partner Zänker meistens gut unter Kontrolle behält. Sie sind beide berüchtigt für ihre Gier nach Neuem. So pflegt die Fähe auch gute Kontakte zum Jägermann, einem achtlosen Wildreißer, der sich speziell auf Wölfe fixiert hat. Jeder Welpe wird mit dem giftigen Geruch von Metall, Blut und Menschenhaut groß.

『 .AKTUELLES RUDEL. 』
Nun leitet er die Dawn of Wolves. Ein kleiner Zusammenbund wahllos zugestürmter Wölfe. Der Grundgedanke war einher eigentlich eine Familie zu gründen.

『 .WUNSCHRANG. 』
Er ist rechtmäßiger Alpharüde.


Zuletzt von Evil am So Sep 06, 2009 2:14 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Evil

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BeitragThema: Re: » EVIL, das Zwielicht.   So Sep 06, 2009 1:49 am




『 ..CHARAKTER. 』

» CHARAKTERAUSZUG
Sarkastisch, geduldig, mutig, entschlossen, narzisstisch, dominant, offenherzig, hartnäckig & stur, oberflächlich, geizig, realistisch, zielstrebig.

Evil - ein unbewusst passender Name. Er ist der personifiizierte Sarkasmus, den er des öfteren mit seinem tief dunklen Humor paart, um seine Gegenüber zu erniedrigen oder sogar durch eine verletzende Art und Weise zu beleidigen, obwohl er eigentlich kein schlechtes Geschöpf ist - wenn auch zutiefst missverstanden. Geschürt durch durch sein angewachsenes Misstrauen, das er als seinen ständigen Begleiter in seinem hohlen Blick führt. Dabei ist er ein recht offener Wolf, der sein Herz zu oft auf seiner Zunge trägt.
"Ich sage was ich denke. Das können viele nicht an mir leiden - ich bin einfach zu extrovertiert, glaube ich. Ich gehe ihnen mit meiner Ironie ständig auf den Nerv. Dabei necke ich sie doch so gerne."

Er steht sehr gerne im Mittelpunkt und suhlt sich im Unglück anderer. Meistens versucht er sogar krampfhaft, obwohl er eigentlich ein recht erwachsener und durchaus intelligenter Rüde ist, mit allen Mitteln jeden Blick auf sich zu ziehen. Er ergießt regelrecht einen Schwall seiner Selbstverliebtheit - sein verhängnisvoller Narzissmus. Ein unerträgliches Anhängsel, wie seine angeborene Sturheit und rechthaberischen, nahezu überheblichen Erwiderungen. Obgleich er nicht nur aus diesen markanten Ecken und Kanten besteht, sondern genauso gut durch seinen Mut und eine ausgelassene Geduld glänzen kann. Die, die ihn noch in keiner schwierigen Situation im Stich gelassen hat.
"Ich bin ein starker Schönling, nicht wahr? Ich weiß, wie ich ankomme. Das ist mein angeborener Charme und... mein bemitleidenswerter und überheblicher Beschützerinstinkt. Höre ich eine Jungfrau in Nöten, dann können mich meine Pfoten schneller tragen, als ein Adler fliegt."

Der Timberwolf trägt unteranderem ein ungesundes Maß an Dominanz in sich. Eine, die seine Machtgier über die fünf Winter seines Lebens sehr geprägt hat. Er war der kleine Prinz in seinem Rudel. Der Sohn des Alpharüden - ein Erbe des Thrones. Und den würde er verteidigen und schon gar nicht teilen, dazu ist er viel zu gierig. Trotzdem bleibt er, seltsamer Weise, immer realistisch und scheint sogar einmal seine Hartnäckigkeit verenden zu lassen, wenn er weiß, wann er verloren hat.
"Aber so schnell passiert das nicht. Eher müsste mir der Himmel auf meinen ungändigen Schädel prallen. Bevor ich etwas aufgebe, gehe ich auf zwei Hinterläufen. Irgendwann liegt mir die Welt ja doch zu Pfoten - perfekt für einen Perfektionisten."


『 .STÄRKEN. 』
[] Starker Beschützerinstink,
[] Erwachsen,
[] Zielstrebig,
[] Ausdauernd,
[] Geduldig,
[] Mutig,
[] Zäh.


『 .SCHWÄCHEN. 』
[] Skrupellos,
[] Hinterlistig,
[] Rücksichtslos,
[] Gierig & selbstsüchtig,
[] Nachtragend,
[] Verschlossen,
[] Sarkastisch.


『 .VORLIEBEN. 』
[] Hohe Ränge & Macht,
[] Aufmerksamkeit,
[] Kontrolle,
[] Sonnenaufgang, - untergang,
[] Ideenreiche Wortgefechte,
[] Freiheit & Ruhe,
[] Diverse Kosenamen & Eve.


『 .ABNEIGUNGEN. 』
[] Dominante Wölfe,
[] Der Jägermann,
[] Kritik,
[] Einfache Wortgeplänkel,
[] Unloyalität,
[] Blender,
[] Naturkatastrophen.






『 .VORGESCHICHTE. 』

» DIE GEBURT


"Die Madjaren. Ein hoffnungloser Fall leider koordinierter und gehorsamen Wölfen, die unter der strengsten Erziehung eines einzigen Paares groß geworden ist. Gewachsen durch jeden Raubzug oder jede Geburt, die nun wirklich nicht selten in unseren Fällen ist. Und genau zu einem der unpassensten Zeitpunkte dieser verfluchten Welt erblickten mein Bruder Butch und ich das Licht der Welt. Unpassend deswegen, weil unsere geliebte Alphawölfin Dendrine selber von Zänker Welpen erwartete. Natürlich duldete sie uns nicht, aber wir standen seither unter dem Schutz meines Vaters. Obwohl ich sagen muss, dass er kein rührender Erzeuger war. Eher soetwas wie ein Kommandant. Stramm gestanden! Ja, sicher und das, obwohl ich noch nicht einmal meine Augen geöffnet hatte."


» DIE JUGEND


"Wir standen auch in den nächsten Mondperioden unter den wachsamen Adlersaugen meines Vaters und zu meinem Leidwesen unter denen der herrischen Dendrine. Sie ist eine unerträgliche Person gewesen, die mir in den Ohren lag, dass ich niemals das Maß des großen Zänkers erreichen werde. Sie hatte recht, ich war niemals solch ein unterdrückter Speichellecker, aber als Welpe immer darauf bedacht die Aufmerksamkeit dieses Speichelleckers zu erhaschen. Ich klebte als Jungspund regelrecht an seinem Maul. Habe ihm jede Lüge geglaubt und nicht einmal bemerkt, wie sehr er mich meinem Bruder vorzog. Natürlich wusste ich, dass ich besser als Butch war, aber meine Eifersucht hat mich erblinden lassen. Wir waren mehr Rivalen, als wirkliche Brüder und trotzdem war Zänker niemals so voller Stolz. Als wollte er mich anstacheln, dass ich ihn aus der Rolle des Alphas befreie. Aber das schaffte ich nicht. Schon gar nicht meiner Mutter zuliebe, die mich anflehte, dass ich in ihrer Nähe bleibe und ich blieb es. Ich habe als Welpe und Jungwolf sehr viel Zeit damit verbracht mich um meine geisteskranke Mutter zu kümmern. Sie litt unter Dendrine und deren heftigen Stimmungsschwankungen, die ihr letztendlich eine Fehlgeburt einhandelten. Zwischen all dem hängen gebliebenen Stress habe ich natürlich auch meine Fähigkeiten ausgebessert. Ich war ein guter Jäger, ein exellenter Fähenschwarm - ich war alles und zugleich das Begehrteste eines Menschen. Dem Jägermann."


» DIE VERBANNUNG


"Der Jägermann war ein Mensch. Ein gieriger, hässlicher, stinkender und perverser Mensch, der irgendein krummes Ding mit Dendrine zu schaffen hatte. Und eigentlich hätte ich es wissen müssen, denn die olle Bratze hatte mich ihm versprochen. Das war damals die Bedingung gewesen, dass Butch und ich unter ihrer quälenden Herrschaft leben dürften. Zänker hat das nicht interessiert. Er hat, nachdem ich mein zweites Lebensjahr erreicht hatte, sein Interesse an mir verloren und das irgendwie mit Fug und Recht. Ich bin immerhin ein Rebell! Jedenfalls erinnere ich mich noch ganz gut an diesen einen Tag. Es war ein verdammt schwüler Tag und Jägermanns Besuche wurden immer häufiger. Er hat mich damals oft beobachtet. Hatte immer diesen ekelhaft fiebrigen Glanz in seinen Augen. Ich fühlte mich bedrängt und auf meine Bitte hin, da ließen sie mich gehen. Gehen für Meter. Immer weiter. Ja, ich entfernte mich und ich könnte mich noch heute für diese Dummheit rügen, denn durch meine Gedankenlosigkeit wurde ich - trotz meiner Witterung und meines Wissens - ein Opfer dieser schändlichen Fallen. Ich bin mir sicher, dass sie mein Jaulen gehört hatten, aber kein einziger ließ nach mir suchen. Es waren Stunden meiner Qual. Die, die mein barsches Herz abhärtete und mir zugleich den größten Feind schenkte, den ich mir vorstellen konnte. Jägermann hatte man zu mir schicken lassen. Er befreite mich. Er legte mir eine enge Schnur um meine Kehle und würgte mir jeden Laut ab. Nun denkt ihr sicher, warum hat sich dieser Vollspaten nicht gewehrt? Ich habe es versucht, habe versagt und war erschöpft. Ganze fünf Tage hat man mich in seinem Schuppen eingeschloßen, der gar nicht einmal sehr weit von dem Revier meines Vaters entfernt war. Nach diesen fünf Tagen ließ er mich gehen. Ich roch nach Scheiße, Schweiß und Mensch. Doch ich lief zurück. Kilometer für Kilometer. Sie ließen mich passieren und zum ersten Mal war ich der Mittelpunkt eines jeden Wolfes. Sie starrten und sie ekelten sich. Dendrine beschloß mich zu verbannen, weil ich einem Hund nicht einmal mehr sehr unähnlich sei. Mein Vater schwieg. Meine Mutter schwieg und selbst Butch öffnete nicht sein dummes Maul. Unverstanden, gezwickt und verdammt stinkend lief ich davon."


» DIE REISE && DAS GEFÜHLSCHAOS


"Es waren zwei Jahre, glaube ich, die ich damit verbrachte alleine durch diese endlosen Wälder zu streifen. Ständig auf der Suche nach meinem Verstand, den man mir geraubt hatte. Ein Verstand, der erst widerkehrte, als ich zum ersten Mal wieder einen Kontakt pflegte. Jenen, dem ich noch nie in meinem ganzen Leben begegnet war. Auf einmal wurde alles so schlagartig klar. Dendrines Plan den einzigen vernünftigen Erben der Madjaren zu verbannen, der Jägermann, meine Mutter und sogar die nicht erwähnenswerten Charakterzüge meines Vaters klärten sich in meinem brummenden Schädel und das erst, als ich in die bernsteinfarbenen Augen einer Fähe blickte, die so weiß war die der Schnee. Ihr Name Eve. Sie war das Störrichste, das ich jemals unter Wölfen gesehen habe und ich ließ mich sogar willenlos dazu verleiten mit ihr zu gehen. Wir jagten, wie retteten einander vor diesem ungenißebaren Raubtier und wir liebten uns. Oder mochten uns. Wir haben es uns nur nie an den Kopf geworfen, obwohl da so viele Gelegenheiten gewesen wären. Jedenfalls ist sie der Lichtblick meiner Existenz und mit ihr wollte ich das gründen, was ich nie zu wagen drohte auszusprechen. Ich wollte mit ihr eine Familie - verdammt, Eve, mein Herzchen."


» DIE TRENNUNG && DIE SUCHE


"Damit wären wir nun schon fast zu dem Punkt angelangt, der mich bisher sehr gequält hat. Die Trennung, nachdem Eve und ich endlich zusammengefunden haben, hat uns, wie das Wort schon sagt, regelrecht auseinander gerissen. Es war vielmehr Schicksal, dass es mich in rechten Moment von ihr fortgezogen hat, weil ich im Glauben war, dass mich der Hunger plagt. Ja, mein Magen war schon immer ein guter Hinweis gewesen. Es waren vielleicht mehr als zwei Tage an denen mein Herzchen und ich nichts mehr gegessen hatten und so abrupt war mir dann auch schon der Duft des Fleisches in die Nase gestiegen. Ein Duft, der mir nie so ganz geheuer gewesen war. Und meine Neugierde verlangte, dass ich zum zweiten Mal auf eine Falle reinfiel. Die, die mir den Boden unter den Pfoten weggerissen hat. Denn immerhin redet angeblich ausblutendes Fleisch nicht mehr, oder? Doch dieses tat es. In der jämmerlich verrottenden Form meiner an den Baum genagelten Mutter. Jägermanns Werk. Er verfolgte mich. Die ganze Zeit. Mir wurde schlagartig bewusst, dass mein Instinkt richtig gehandelt hatte und Eve vielleicht durch diesen Menschen in Gefahr war. Meiner Mutter konnte ich nicht helfen. Ihr tat der Tod gut. Trotzdem floh ich. Ich ließ Eve alleine zurück ohne ein einziges Wort des Abschiedes, um der Fährte des Menschen zu folgen. Das war auch immerhin nicht schwer, so, wie er roch. Ja, ich fand ihn oder er doch eher mich? Doch an mehr erinnere ich mich auch nicht. Nur, dass ich mit einem versengenden Schmerz wach geworden bin und ich fremdes Blut im Maul schmeckte. Dieser Jägermann hat mir eine Narbe in meinen rechten Oberschenkel geritzt. Das Bein, das damals so gefährlich in die Falle geriet, doch von ihm war keine Spur mehr. Zu gerne hätte ich miterlebt, was mit uns geschehen sein muss. Und nun bin ich auf der Suche nach Eve. Sie hat unseren Platz verlassen. Bei Wulf, das war 'ne beschissene Zeit! Und je mehr ich wandere, umso mehr vergesse ich. Wulf sei Dank."





『 .FARBE. 』
Sienna

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Eve
Alpha
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BeitragThema: Re: » EVIL, das Zwielicht.   So Sep 06, 2009 2:35 pm

Hach <333 Evil. Toll. ^___^


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