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 Ein Rudel entsteht...

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Eleazar

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Fr Dez 11, 2009 11:32 am

Zar wartete auf irgendeine Reaktion des Rüden vor ihm aber dieser tat keinen Abbruch zu Antworten. Also wand sich Zar ab und lies sich nieder auf die Hinterhand. Es dauerte eine weile da nahm er den Geruch von Eve wieder wahr und drehte aprupt seinen Kopf herum. Da trabte sie neben einem Rüden. Das war also Evil? Zar erhob sich wieder und sah den beiden entgegen. Evil hatte eine stattliche Figur aber er war kleiner als Eleazar, oh wunder das war auch nciht schwer. Der Hyne stand still wie eine Statue, wartete und wartete. Sie kamen näher.... Shenna neben sich hatte er imemrnoch im Blick. Eine wunderbare Fähe.
"Da sind sie wieder..... Das sind die Alphas. "
Meinte er zu Dam und deutete mit der Schnauze auf Eve und Evil. Der Rüde nahm sich ja ganz schön was raus dachte sich Eleazar und lächelte zynisch. Aber nun gut er hatte Eve akzeptiert also würde er Evil auch akzeptieren aber sich nciht als Sklave geben. Er führte nur die Gemeinschaft aber hatte keine Macht über den einzelnen. Das war nie in einem Rudel so naja ausser in dem aus dem Zar kam.. Aber das war ja wieder was anderes...... Das war Vergangenheit und nun begann ein enues Leben für ihn und wahrshcienlich auch für Shenna. Da war er sich Totsicher. Und da watete Eve auch schon durch das Wasser, trabte zu ihnen und stellte Evil vor. Zar musterte den Rüden nickte dan aber tat ncihts weiter.. Den Kopf hatte er sowieso shcon gesenkt Noch tiefer würde er ihn auch nicht tun. Als wohl klar war, dass er sich unergeordnet hatte hob er den kopf wieder um eine bessere Übersicht zu haben.
"Sehr erfreut.."
Meinte er mit einem hauch neutralität. Es war ja kein kompliment sondern eine Anmerkung.


[Bei Shenna und Dam, wartet auf Eve und Evil sagt Dam bescheid das die Alphas kommen]
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Shenna

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Fr Dez 11, 2009 7:24 pm

Shenna lugte leicht beschämt zu Zar als jener ihr solche komplimente machte. DIes war sich die Schwarze Fàhe nicht gewohnt, dennoch fühlte es sich sehr gut an, von diesem gutaussehnden Rüden solche worte zuvernehmen. Kurz grinste sie und nickte dann zustimmend mit dem Kopf. Ihr Blick lag nun wieder auf Dam.
"Shenna"
Die Schwarze war keine freundinn der vielen worte, Dam würde schon verstehen. Dann begab sich auch die kräftige Fähe in eine gemütlichere Position. Nun war der Unterschied zwischen Fähe und Rüde doch sehr gut zu sehen, obwohl sie beide sehr gross waren. Bald vernahm Shenna leise die Stimme ihrer Alphera, noch undeutlich durch das Rauschen des Wassers. Doch bald wurde sie lauter und ehe sie sich versah stand die weisse schon vor ihnen, gefolgt von einem Rüden dessen Fell von verschiedenen farbtönen durchmischt war. Dies musste Evil sein. Shenna betrachtete ihn einwenig misstrauisch. Stand dann jedoch auf und neigte den kopf einwenig vor Eve. Als kleines Zeichen der unterwerfung, ihr blick flog zu Evil hinüber...sollte sie sich ihm etwa auch unterwürfig zeigen?...kurz blickte sie zu Zar, jener machte, wie sie es eigentlich von ihm erwartet hatte. Auch nicht grosse unterwerfungs schauspiele. Er hielt nur den kopf einwenig gesenkt, so in etwa wie sie es eben bei Eve getan hatte. Shenna sah dem Alpha in die augen und neigte dann ihren kopf auch in seine richtung, schliesslich war er der Alpha.
" Seid gegrüsst...Alpha"
Ihre stimme klang weder unterwürfig, noch irgendwas anderes, ja man konnte sagen beinahe gleichgültig. Doch da konnte sie nichts für, es war nunmal ihre Art.
Als sie die Alphas begrüsst hatte setzte sie sich wieder neben Zar, sie beobachtete die Alphas und wartete auf ihre Anweisungen, während sie doch immer Zar im Augenwinkel hatte. Der Rüde hatte irgendetwas an seiner Art was die Fähe faszinierte.
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Keenan

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Fr Dez 18, 2009 11:01 pm

Keenan hatte bewegungslos in seiner sitzenden Position verharrt, den blinden Blick auf Tyron und Dyani gerichtet. Sie saßen zuerst ruhig, dann raschelte das Fell und Dyani rückte näher an ihren Gefährten heran. Auch dies entging den seit neustem fantastischen Ohren des dunklen Rüdens nicht. Wenige Sekunden, nachdem sich die Fähe an Tyron gedrängt hatte, ging eine unvermerkbare Wandlung durch Tyrons Körpersprache. Keenan sah ihn bildlich vor Augen, wie er sein Fell sträubte und sich aufbaute. Wahrscheinluich grub er seine Krallen in den Boden und vielleicht richtete er auch Ohren auf und sah achtsam umher. Eben alles in Alarmbereitschaft, um Dyani beschützen zu können. 'Er liebt sie sicher sehr. Doch auch ich werde für beide von ihnen kämpfen. Nun bin ich durch das Fleisch wieder gestärkt und auch die Wunden beginnen zu heilen, kein Blut fließt mehr und sie werde sicher auch nicht sofort wieder aufplatzen, sollte ich mich nun erheben und laufen. Und dann bin ich wieder vollends einsatzfähig und kann sie beschützen. Sie beide. Dafür, dass sie mir geholfen haben. Es ist so komisch, es ist fast so, als kannten wir uns shcon so lange, dabei, ... na ja, ist es kaum einige Minuten, höchstens eine Stunde her, dass wir uns getroffen haben. Als der Puma sie bedrohte. Es ist gut, dass ich sie getroffen habe, nun werde ich helfen sie zu verteidigen. Ich bin vielleicht blind, aber nicht Kampfunfähig! Was auch immer hier ist, was Dyani udn Tyron beunruhigt, egal was es ist, es kann sich auf etwas gefasst machen!' Dann stand der Rüde nun auf und kam näher zu den beiden Freunden. "Ich denke, dann gehen wir mal. Tyron, kannst du mich wieder irgendwie führen? Es reicht, wenn du schräg vor mir läufst. Meiner Meinung nach sollten wir zu den Wölfen gehen, die nicht geheult haben, denn von dort droht die gefahr, ich kann es spüren, auch eure Auren. Auf gehts."
Damit stubste er Tyron sanft an und positionierte sich in die Richtung, die entgegengesetzt derer war, aus der noch vor wenigen Minuten das Heulen der Fremden Wölfin geklungen war, ja, nun konnte es wahrhaftig losgehen.


[denkt, redet mit dyani und Tyron, steht auf und dreht sich in laufrichtung]
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Sanuye

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mo Dez 28, 2009 10:59 pm

Sanuye horchte! Hörte ihren Worten genau zu und überdachte diese. Den Geruchsinn trainieren aber wie? Wahrscheinlich Ferten lesen oder ähnliche dinge. Als die Weiße Fähe sich in Bewegung setzte folgte Sanuye ihr. Für sie war es klar das die beiden Wölfe nun alleine durchs land Streifen würden. Jedoch als die Fähe ihre Frage aussprach senkte Sanuye ihr Haupt und vermutete dass die Fähe nun alleine weiterziehen wollte. Es dauerte etwas bis Die Dreifärbige ihre Gedanken gesammelt und ihre antwort Formuliert hatte.
„ich weiß es nicht das einigste was ich tun kann ist Überleben und nach einem Rudel suchen und du?“ ihre Stimme klang Traurig und bedrückt. Denn nun würde sie wohl wieder alleine sein was die Fähe nicht wollte. Jedoch was sollte sie tun? Es klang so als ob Neela nun alleine durchs land ziehen wollte um ihre ziele zu erreichen und vielleicht gab es dort keinen Platz für Sanuye und dies musste die Wölfin Akzeptieren.
Ihre Gedanken… ihre Gedanken! Sie wusste nicht woran sie denken sollte also konnte sie auch ihre Gedanken weder Ordnen noch greifen. sie konnte nur leise neben den Fähe schreiten und auf ihre antwort warten.


(sorry das ich so lange gebraucht habe mit zurück schreiben war zur zeit etwas streßig bei mir Wink)
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Dyani

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Di Dez 29, 2009 3:50 pm

Dyani hielt sich noch immer dicht gedrängt an Tyron. Sie lauschte sorgenvoll den Worten der beiden Rüden und überlegte was in jenem Fall nun das klügste sei.
Sollten sie wirklich das große Risiko eingehen und selbst der Sache auf den Grund gehen? Vielleicht würden sie sich damit in etwas furchtbares einmischen und möglicherweise so etwas wie eine „Lawine“ auslösen. Die Wut anderer Wölfe auf sich ziehen.. oder noch schlimmer, in eine Falle tappen.
Die gruseligsten Gedanken schwirrten der jungen Wölfin im Kopf herum, während sie den beiden Wölfen folgte.
Andererseits bestand die Möglichkeit, dass sie mit ihrem auftreten vielleicht anderen Wölfen helfen konnten.
Die mexikanische Wölfin wollte keines Falls einen feigen Eindruck auf die anderen beiden machen und so kämpfte sie mit sich möglichst selbstsicher und zielstrebig zu wirken. Daher nahm sie einen größeren Abstand zu Tyron ein, hob selbstbewusst den Kopf und versuchte all jene negativen sorgenbereitenden Gedanken aus ihrem Kopf zu vertreiben.
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Fendor

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mi Dez 30, 2009 2:16 pm

Seit Wochen hatte Fendor kein Ziel mehr gehabt, immer seltener stieß er auf andere Rudel und noch seltener auf Nahrung. Die Erschöpfung nagte an ihm und er war dürr und sein Fell struppig und abgestumpft. Obwohl die Sonne untergegangen war, war es ein sehr heißer Abend an dem er umher ging. Gerade als er aus einem kleinen Bach trinken wollte zuckten seine Ohren, denn in der Ferne vernahm er Wolfgeheul. Lauschend saß er da und sah zum dunkelblauen Himmel hinauf. Aus drei verschiedenen Richtungen vernahm er das Heulen von Wölfen. Sie antworteten einander, doch schien es als wüssten sie nicht ob sie ihnen böse oder gut gesinnt seien.
Das neu gewonnene Ziel ließ Fendor sich aufrappeln und Adrenalin schoss in seine Glieder. Er fühlte sich wacher und etwas stärker. Mit einem leicht federnden Gang spazierte er so schnell es ihm möglich war in die Richtung aus der das nächstliegende Heulen erklang. Ihm war bewusst, dass er in einem neuen Gebiet nicht lange ohne eine Gemeinschaft überleben könnte. Schon gar nicht ohne einen Platz zum Schlafen und eine sichere Trinkstelle. Noch mehr fehlte ihm die nähe anderer Wölfe. ’Eine hübsche kuschlige Fähe, wäre zur Abwechslung gar nicht mal schlecht. Vielleicht mal eine die mich nicht gleich wieder wegscheucht, weil ich nicht der große Kämpfer bin…’ Wieder machte sich in ihm breit, während er darüber sinnierte warum Fähen immer nur kämpfende Geistlose an ihrer Seite haben wollten. Natürlich war er geübt und geschickt in der Jagd, doch ständiges Kämpfen und Herumprotzen missfiel ihm lediglich.
In Gedanken versunken merkte er fast zu spät, dass er sich zwei fremden Wölfen widmete. Sie entfernten sich von einem am Boden liegenden Kadaver den Fendor nach näherer Betrachtung als Wolf identifizierte. Mit einem skeptischen Blick beobachtete er wie eine weiße Wölfin dem Leichnam den Rücken kehrte und davon ging. Die zweite Fähe folgte ihr nach kurzer Zeit. Interessierte an dem was er dort sah, schlich er ihnen nach und versteckte sich so gut es ging. Mit seinem dunklen Fell war dies in der Dunkelheit ein leichtes Spiel.
Als er nah genug heran gekommen war hörte er die Dunklere darüber reden ein neues Rudel zu suchen um zu überleben. Ihm fiel sofort auf, dass sie einander nicht vertraut waren, also waren sie offenbar auch Streuner die einander gerade gefunden hatten. Was es mit dem Toten auf sich hatte konnte er jedoch nicht in Erfahrung bringen.
Gespannt wartete Fendor auf eine Erwiderung der 'hübschen' weißen Fähe und seine bernsteinfarbenen Augen verengten sich um besser sehen zu können und seine Ohren zuckten bei jedem kleinsten Geräusch. ’Vielleicht habe ich diesmal Wölfe gefunden, bei denen ich bleiben kann…’ Mit diesem Gedanken schweifte sein Bewusstsein etwas ab und er sah seine Familie vor sich, die er Stück für Stück verloren hatte, auf die eine oder andere Weise.


[er beobachtet Neela und Sanuye und folgt ihnen unaufällig]
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Neela
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mi Dez 30, 2009 8:48 pm

Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich Neela regelrecht Ahnungslos. Natürlich wollte sie nicht, dass man ihr dies ansehen konnte und so stolzierte sie immer ein paar Schritte vor Sanuye daher und versuchte den Eindruck zu machen, dass sie genau wüsste wohin es gehen sollte.
Aber dem war nicht so.
Während Neela Sanuye nun aus streng dreinblickenden Augen betrachtete, überlegte sie was nun das beste sei. Sollten sich nun die Wege der beiden Wölfinnen trennen?
Wenn ja, wie würde es dann um die beiden stehen? Irgendwie hatte Neela das Gefühl, dass es nicht richtig sei wenn sie Sanuye sich selbst überlassen würde. Und sie wollte keines Falls überheblich sein, aber sie schätze Sanuyes Überlebenschance als nicht besonders groß ein.
Natürlich würde es selbst dann für die Polarwölfin heißen: Weniger Essen und mehr Gefahren – ganz klar.
„Naja... dem Heulen der anderen Wölfe zu urteilen, könnte es gut möglich sein, dass sich hier in Zukunft ein Rudel bildet. Ich denke, bis dahin sollten wir vielleicht zusammen bleiben.. danach kann man ja weiter überlegen“ erklang die feste Stimme der Wölfin, während sie sich nun wieder von der Braunen abwandte.
Somit hatte Neela noch ein wenig mehr Zeit sich darüber im klaren zu werden, was sie sich eigentlich für ihre eigene Zukunft vorstellte.

Mit einem Mal blieb Neela plötzlich stehen, stellte die weißen, weichen Ohren auf und reckte schnuppernd die Nase gen Himmel. Kurz war ihr ein fremder wölfischer Geruch in die Nase gestiegen, aber es fiel ihr schwer diesen richtig zu deuten, denn schließlich waren die beiden Fähen umgeben von vielen völlig fremden Wolfsgerüchen.
„Hm...“ Neelas Blick wanderte zwar suchend umher, konnte aber im Gebüsch nichts auffälliges ausmachen und somit tapste sie einfach weiter.
„Wenn du vorhast dich einem Rudel anzuschließen, sollten wir vielleicht erstmal damit beginnen dem Geheul der anderen zu folgen. Aber wir sollten äußerst vorsichtig vorgehen.. denn man weiß ja nie was einen erwartet. Oder hast du einen anderen Vorschlag?“ fragte Neela, obwohl sie sich wohl kaum zu einem anderen Vorschlag durchringen konnte.

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Sanuye

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do Dez 31, 2009 2:04 am

Sanuyes Ohren vernahmen die Worte der weißen und ihre Herz riss einen Freudensprung als die Fähe vorschlug bei ihr zu bleiben und sie somit nicht alleine zu lassen. Jedoch klangen ihre Worte wiederum niederschmetternd für die Fähe. Es klang so als ob Neela sich zuerst um Sanuye kümmern wollte anstatt sich gleich um ihr leben zu kümmern. Sanuye legte leicht die Ohren an.
„Wenn du davon ausgehst das ich jemanden zum beschützen brauche liegst du falsch ich habe auch davor überlebt und ich möchte nicht das du aus Rücksicht mit mir mitgehst wenn du selbst eigene Pläne hast.“
Die Stimme der Fähe klang nun entschlossen und leicht gereizt denn sie wollte nicht schon wieder eine Last für jemanden sein sie konnte sich selbst durchschlagen wenn es sein musste. Sanuye senkte ihren Kopf und blickte sich aufmerksam um sie könnte und würde überleben denn sie hatte ihre Willenskraft und dies schon von Grund auf.

Sanuye sah Neela erstaunt an als diese stehen blieb es schien so als ob die Fähe etwas gerochen hätte worauf die Fähe begann ihren Geruchsinn ein zu setzten und sich auf Gerüche zu konzentrieren. Sanuye wusste das sie ihren Geruchsinn zu trainieren hat und dies tat sie auch. Jedoch roch sie nun etwas, schwach und es schien nicht weit entfernt zu sein. Sanuye hob ihren kopf und blickte sich um und bemerkte nicht mal das Neela schon lange weitergegangen war und hatte ihre Worte nicht beachtet.
„du hat es auch gerochen, was ist das?“ sagte Sanuye und beobachtete weiterhin ihre Umgebung jedoch erkannte sie nichts. „konntest du herausfinden was es war oder was es ist?“
Einige hielten die Wölfin für dümmlich d sie ständig nachfragte jedoch war Sanuye unerfahren und lernte nicht viel die andere oft schon wussten. Ja Sanuye fragte oftmals nicht sondern tat so als ob sie es schon wusste denn sie traute sich oftmals nicht nach zu fragen denn andere wissen dies ja schon!
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Tyron

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do Dez 31, 2009 4:28 pm

Vielleicht war Tyron zu vertrauensselig, denn schließlich kannte er Keenan nicht wirklich – wer wusste schon, ob der Erblindete nicht irgendeinen dunklen Plan ausheckte und sich durch sein körperliches Defizit das Vertrauen des hilfsbereiten Wolfes erschlich? Doch so war Tyron nun mal, er schloss schnell andere Artgenossen in sein Herz und sah es als seine Pflicht an anderen unterstützend beizustehen. Ihm fehlte das übermäßige Misstrauen, welches andere, vielleicht klügere Wölfe auszeichnete, aber bisher kannte der 5-Jährige einzig das Leben in seinem Heimatrudel und dort hatten andere darauf geachtet, dass ein gewisser Argwohn und eine Vorsicht geherrscht hatten. Nach den Wochen der Einsamkeit und Enttäuschung hatte Tyron, innerlich zerfressen wie er war, das Auftauchen des anderen Rüden mit Begeisterung wahr genommen. Einsam war er nicht mehr. Tatsächlich hatte das Männchen sogar etwas gewonnen, was er niemals für möglich gehalten hatte: Dyani. Die kleine Schwester seines Blutsbruders hatte sich für ihn entschieden. Für ihn! Noch immer hatte dieses Fakt etwas unwirkliches, konnte es sein? War das tatsächlich Dyani? War das Wirklichkeit?
Die braungrünen Seelenspiegel huschten zu der schlanken, seiner Einschätzung nach etwas zu mageren Wölfin, die inzwischen wieder etwas auf Abstand gegangen war und offenbar versuchte stark zu wirken. Dieses Verhalten sorgte dafür, dass sich ein leichtes Grinsen auf das Antlitz des Wolfes schlich. ’Sie ist es wirklich. Es ist so schwer, das ganze zu fassen und zu realisieren, dass das wirklich geschieht. Dass sie da ist und nicht bei Ciaran.’ Ein Schaudern ging durch den gut proportionierten Leib des Männchens, als sich Tyron das Gesicht des Feindes vorstellte. Glühende Augen und aufblitzende Zähne, die sich in sein Fleisch bohrten; spritzendes Blut. Nacht für Nacht wenn der 5-Jährige sich zum Schlafen niederlegte kamen die Träume über ihn. Sie waren schrecklich, grausam und ziemlich blutig. Jedes Mal erwachte Tyron mit zitternden Gliedern, panisch nach dem vermeintlichen Angreifer suchend, aber nun hoffte der Rüde, dass dies in der Gegenwart von Dyani und Keenan abflauen würde. Gewiss, Ciaran war am Leben, doch die Bedrohung war in weiter Ferne – schließlich wusste der Wolf nicht, dass jene Albtraumgestalt tatsächlich auf der Suche nach Dyani und ihm war.
Dann wanderte die Aufmerksamkeit des mexikanischen Wolfes zu Keenan, der gerade seine Stimme erhoben hatte und ihn gar anstupste. Das Grinsen auf dem Mienenspiel Tyrons verwandelte sich in ein sanftmütiges Lächeln, während er tat, wozu Keenan ihn aufgefordert hatte. ’Ich bin nicht allein.’ Langsamen Schrittes nahm der Rüde die Position schräg vor dem etwas größeren Wolf ein, warf einen Blick zurück zum Kadaver des Geweihträgers, der inzwischen erneut von den gefiederten Freunden belagert wurde. Schwarze bekannte Knopfaugen richteten sich auf die braungrünen Tümpel Tyrons. „Glück zu, mein Freund.“, raunte der vierbeinige Jäger dem krächzenden Geschöpf zu, ehe er den Kopf nach vorne wandte, sich in Bewegung setzte und beinahe sofort in den ausdauernden Trab glitt, der für Wölfe die typische Fortbewegungsart war. Trotzdem achtete Tyron darauf, nicht etwa zu schnelle zu Bewegungen zu vollführen, um den blinden Wolf nicht zu verwirren, oder gar hinter sich zurück zu lassen. Daran, dass Dyani mithalten würde, zweifelte der Rüde nicht, sie sah zwar immer noch unglaublich erschöpft aus, aber sie würde nicht zurückbleiben. So entfernten sich die drei Wölfe von dem kargen Ort, an dem sie aufeinander getroffen waren. Zu Keenans Glück war die Ebene meist nur spärlich bewachsen, sodass nur wenige Hindernisse im Weg des Erblindeten lagen. Ab und an murmelte der Führer kurze Richtungsanweisungen und Warnungen. „Achtung, nach drei Schritten erreichst du einen Ast – du kannst einfach über ihn springen.“ Nachdem auch diese Schwierigkeit überwunden worden war drang nach und nach der Geruch von Wasser in seine empfindliche Nase. Einige Zeit später war es auch den Ohren der Wölfe vergönnt das gluckernde Rauschen des Flusses zu vernehmen. Tyron führte die beiden anderen Wölfe bis zum Flusslauf, doch anstatt hier Halt zu machen entschloss er sich spontan flussabwärts weiter zu laufen – und tatsächlich! Bereits nach wenigen Minuten konnten die Augen des Rüden mehrere Gestalten im Finster bei einer Baumgruppe wahrnehmen. Der geschmeidige Trab des Wolfes verlangsamte sich deutlich und mit deutlich herabgesenkter Stimme begann er zu Keenan und Dyani zu reden. „Dort sind sie.“ Er kniff die Augen zusammen. „Zwei schwarze, ein weißer, ein grauweißer und ein braunschwarzer Wolf. Insgesamt also fünf Wölfe.“
Tyron gebot seinen Schritten gänzlich Einhalt – die drei hatten keinerlei Deckung, denn da sie dem Flusslauf gefolgt waren und jener nicht wirklich bewachsen war, waren sie für die anderen gut zu erkennen; jedenfalls sofern sie den Blick in ihre Richtung wandten. Ihr Geruchssinn würde den Fünf nicht helfen, da der Wind aus der entgegen gesetzten Richtung wehte. Der Rüde reckte seine Nase in den Wind, um die Witterungen der Artgenossen aufzunehmen und dadurch festzustellen, welche Geschlechter vorhanden waren. ’Zwei Fähen und drei Rüden? Seltsame Konstellation, aber gut. Sie haben uns nicht geantwortet, aber wer weiß? Vielleicht sind sie uns freundlich gesinnt? Zum Verstecken ist es ohnehin zu spät – wir sind gut sichtbar, selbst wenn unsere Schritte vom Rauschen des Flusses überdeckt sind und der Wind uns gut zuspielt.’ Hilfesuchend richtete der Wolf seinen Blick auf die Fähe an seiner Seite.
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Fendor

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Sa Jan 02, 2010 11:55 pm


Mit seinen bernsteinfarbenen Augen beobachtete er, wie die Blicke der Fähen über ihn wanderten ohne, dass sie ihn sahen. Sein dunkles Fell tarnte ihn perfekt und auch der Wind stand günstig genug für ihn, sodass sie ihn nicht stark wittern konnten.
Fendor folgte in geduckter Haltung und mit schlaff herunter hängender Rute den Unbekannten und lauschte ihrem Gespräch. Als die Dunkle anhielt, stand er sofort still, spitzte er die Ohren und atmete so flach es ihm möglich war, um kein verräterisches Geräusch von sich zu geben. Seine Augen wandte er keine Sekunde von den Wölfinnen ab. ’Ich sollte sie nicht zu lange beobachten, sie konnten denken ich sei ein Angreifer. Dabei will ich ihnen nichts tun, einen Kampf will ich unbedingt vermeiden.’ Seine Haltung war selbstsicher, aber auch nicht aufmüpfig, er wollte den Beiden sicher nichts streitig machen, was sie sich eventuell eben erst erkämpft hatten. ’Sie haben das heulen der Anderen auch vernommen und reden von einem möglichen neuem Rudel, dass ist genau das was ich gesucht habe.’ Sein Herz machte einen aufgeregten Hüpfer und seine Lefzen verzogen sich ansatzweise zu einem Lächeln. ’Wenn ich die Beiden gleich für mich gewinne ist mir ein Platz in einem neuen Rudel hoffentlich schon sicher… Vielleicht ziehen sie auch eine Bindung mit mir in Betracht… na, das wäre ja mal was ganz neues.’
Fendor unterdrückte ein vorfreudiges summen und setzte die freundlichste Mimik auf die man als Wolf wohl nur haben konnte. ’Nur Mut…’, sagte er sich selbst und trat einen kleinen Schritt aus dem Unterholz hervor. Eigentlich wollte er etwas sagen, doch ihm blieben die Worte wortwörtlich im Halse stecken. Ein leiser glucksender Ton drang aus seiner Kehle und beschämt sank er etwas in sich zusammen. Er suchte den Blick der dominanter erscheinenden Wölfin und stand ganz still da, ohne jegliches Anzeichen für Feindseligkeiten. Dann wartete er darauf, dass die Beiden ihm etwas entgegneten, sie waren in der Überzahl und bestimmten somit den Verlauf der ersten Begegnung. Der Rüde konnte nicht viel ausrichten, außer symbolisieren dass er keinen Kampf wollte, sondern Anschluss suchte. Schnuppernd stand er vor ihnen und sein Fell war struppig und er war abgemagert. Er sog den lieblichen und intensiven Geruch der Fähen ein und dachte an seine Mutter und seine Schwestern, aber auch an die vielen Enttäuschungen, die er bisher erlebt hatte. ’Hoffentlich sind sie netter als die letzten Wölfe, die mir begegnet sind…’ Der Mond spendete nicht viel Licht, jedoch genug, sodass er jede kleinste Bewegung und Veränderung wahrnahm die von den Wölfen und seiner Umgebung ausging. Seine Augen ruhten auf der weißen Wölfin und überflogen nur ganz selten und unauffällig ihre gesamte Statur.


[er lauscht den Beiden und tritt dann aus seinem Versteck und wartet auf eine Reaktion von ihnen]
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Neela
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mi Jan 06, 2010 12:37 am

Auch Neelas Ohren legten sich abrupt an, als sie Sanuyes gereizte Stimme in Verbindung folgender Worte vernahm. Am liebsten hätte sie nach der Braunen geschnappt, denn schließlich hatte sie es nur gut gemeint, aber irgendwo konnte sie das Gesagte auch nachvollziehen.
Neela wollte sich nun wirklich nicht für wichtig nehmen, aber irgendwie schien es der Weißen einfach extrem schwierig zu fallen ihrem Gegenüber etwas gut gemeintes auch freundlich zu vermitteln.
Irgendwie hätte es eine befriedigende Wirkung auf die junge Wölfin gehabt, wenn sie Fähe einfach ein eiskaltes „komm mit oder lass es“ gegen den Kopf hätte schleudern können, aber auch Neela kannte die Grenzen und wollte die junge Wölfin nicht noch weiter verärgern. Vorallem, weil sie selber wusste das Sanuye nun wirklich eine freundliche und gut gesinnte Wölfin war.
Sie mochte vielleicht ein wenig unsicher und naiv wirken, und brauchte hier und da ein wenig „Nachhilfe“ in Sachen „Fährtenriechen“ etc. aber auch dies war nur natürlich. Kein Wolf wurde als All-around Talent geboren und hatte somit alle wichtigen Fähigkeiten von klein auf direkt perfekt ausgebildet.
Alles mit der Zeit..
„Naja...“ All jene barschen Antworten schluckte Neela herunter, stellte die Ohren so auf, dass sie relativ neutral auf Sanuye wirkte und tapste ruhig weiter.
„Nun ich denke nicht das du jemanden brauchst der dich beschützt, aber vielleicht jemanden der dir in gewissen Dingen hilft.
Oder dir einige Dinge zeigt. Generell meine ich das, nicht speziell auf mich bezogen“

In jenem Moment, als auch Sanuye den fremden Wolfsgeruch vernahm, blieb Neela wieder stehen und betrachtete erneut kritisch die Umgebung. „Hm ja, ich habe auch etwas gerochen. Aber ich bin mir nicht ganz sicher.
Allein an Fjarls Körper haften so viele verschiedene Gerüche, dass ich es als etwas schwierig empfinde den neuen einzuschätzen
Aber ja, er ist frischer als die anderen...“ sprach sie ruhig. Ein letztes Mal wollte die Weiße ihren Blick nochmal sorgfältig umher wandern lassen, ehe sie dann mit der Braunen weiter streiften wollte. Doch scheinbar sollte daraus erstmal nichts werden.
Wie aus dem nichts stand der fremde Rüde plötzlich da und jene „Überraschung „ lies Neela einen Schritt zurück weichen.
„Vorsicht“ zischte sie Sanuye zu, während sie den fremden kritisch musterte. Neelas Blick war unerwartet „mild“ im Vergleich zu sonst. Sicherlich war ihr Blick kühl und auch ihre Körpersprache verriet ihr misstrauen, aber dennoch verhielt sie sich dennoch relativ gelassen.
„Wer bist du?“ fragte sie direkt heraus. Es war schwer zu sagen was in jenem Moment kälter war. Ihre kühle Stimme oder der eisige Blick mit welchem sie den Fremden fixierte.
Mit einem Mal, und das für Neela schon recht unerwartet, wandte sich die junge Wölfin ab und tapste näher auf Sanuye zu.
„Sanuye..“ flüsterte sie fast lautlos und während sie sprach, konnte man beobachten, wie die schwarze Nase der Wölfin unentwegt wackelte und zitterte. „Sein Geruch“ begann sie, „ ist der selbe der an Fjarl haftete.. zumindestens.. fast der selbe, riechst du es?“
Für Neela war es etwas völlig neues, dass sie Sanuye an ihren Überlegungen und Gedanken teilhaben lies, denn schließlich hatte sie der Braunen bisher oft genug die eiskalte Schulter gezeigt.

Die Weiße dachte darüber nach was es für den fremden Rüden bedeuten würde, wenn er wirklich am Mord Fjarls beteiligt gewesen wäre, und bei jenem Gedanken sträubte sich das gesamte Nackenfell der schlanken Wölfin.

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Sanuye

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do Jan 07, 2010 11:09 am

Sanuye sah zu Neela und erkannte ihre guten absichten worauf Sanuye nur stumm nickte um weiterhin scharf nach zu denken woher dieser flüchtige Geruch kam. nachdem sie Neelas Worten gelauscht hatte hörte sie einen leisen ton worauf die Fähe zurück schreckte und sofort einen Dunklen Rüden anknurrte der nun eigenartiger weiße vor ihnen stand. Sanuye reagierte sonst niemals so jedoch war die Situation schon angespannt durch das Gespräch mit der Weißen und nun auch der Fremde der sie fast zu Tode erschreckt hatte. Die Dunkle Zeigte ihre angespannte Haltung indem sie ihre Rute zum Himmel hinauf wandern ließ und ihr fell vom Nacken bis über den Rücken aufstellte. Ihren kopf etwas geduckt das ihre Angriffslust symbolisieren sollte denn der Fremde sollte wissen zu was sie bereit war.
Sanuye Brauchte nicht zu fragen denn Neela hatte diesen teil schon übernommen jedoch was sie ihr darauf leise flüsterte überraschte die Wölfin und fing an die Gerüche zurammen zu knüpfen die sie wahrnahm. Neela hatte recht wage konnte sich Sanuye an solch einen Geruch erinnern den sie flüchtig und fast unbewusst aufgeschnappt hatte. Noch mehr Grund dem Fremden zu zeigen mit wem er es hier zu tun hatte.
Bei genauerem betrachten sah Sanuye in welch einem zustand der Rüde war mager, struppig, in keine Hinsicht gut genährt oder gar gepflegt. Die davor noch angelegten Ohren Sanuyes Stellten sich auf was ihre Neugier somit verraten hatte jedoch hielt sie immer noch die Haltung zum Angriff falls es nötig sein würde. Um Neela zu eigen das sie die Übereinstimmung der Gerüche erkannt hatte nickte sie kurz und unauffällig und wenn dieser Rüde auch nur einen kleinen Funken mit dem Tod von Fjarl zu tun hatte würde sie ihm zeigen wo er hingehören würde. Das Knurren hatte sie leicht eingestellt so das es eher einem brummen aus dem tiefen ihrer Bauchhöhle entrann.
’Soll dieser Rüde es auch nur wagen eine Falsche Bewegung zu machen, reis ich im sein übrig gebliebenes Fleisch von den Rippen und lass es den Geiern als Vorspeise!’ In ihrer Wut wart dies der einzige Gedanke der klar zu fassen war in ihrem Kopf denn diese ganze Situation war einfach nur verwirret und mit Vorsicht zu Genießen.
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Fendor

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do Jan 14, 2010 5:50 pm

(sorry das ich so lange brauchte und der Move jetzt nicht mal all zu spektakulär ist.... >.<)

Fendor versuchte vom Knurren der Braunen nicht eingeschüchtert zu sein, aber auch nicht kampflustig zu wirken. Daher erwiderte er das Knurren nicht, aber ignorierte es auch nicht. Für ein paar wenige Sekunden fixierten seine bernsteinfarbenen Augen sie und in seinem Blick lag Ruhe und Freundlichkeit, dann sah er zu der Weißen und antwortete endlich auf ihre Frage. "Es tut mir Leid, falls ich euch erschreckt habe, ich bin auf der Durchreise. Ich kam nicht umhin zu überhören, dass ihr offenbar ebenfalls 'Gestrandete' wie ich seid und dachte ich versuche bei euch Anschluss zu finden."
Wie schon erwähnt, war Fendor bewusst, dass er gegen die Beiden keine Chance hatte, er war viel zu schwach auf den Beinen und mochte das Kämpfen ohnehin nicht, also legte er ihnen seine Gedanken und Beweggründe offen dar, damit sie fair und gerecht handeln könnten und es keine Missverständnisse geben würde.
Überlegend ob er näher kommen sollte wurde er etwas unruhiger, doch im Großen und Ganzen schien er selbstbewusst und sicher in dem was er tat. So sicher man sich als junger Wolf eben sein konnte der sich gerade in seiner ganzen Einsamkeit an zwei Fremde wandte.
Um noch einmal zu verdeutlichen was er nun eigentlich wollte ergriff er erneut das Wort. „Ich suche Anschluss. Ich bin schon lange unterwegs und…“, seine Stimme erstarb. ‚Ich denke das sollte reichen um zu zeigen, dass ich ihnen sicher nichts böses will…’


[er erklärt Sanuye und Neela, dass er ebenfalls ein neues Rudel sucht]
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Neela
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   So Jan 17, 2010 8:24 pm

Neela betrachtete nachdenklich die angespannte Haltung der jungen Wölfin und überlegte, ob sie die Braune bisher jemals so ablehnend erlebt hatte. Als der Fremde zu erklären begann, erhob sich die Stimme der Weißen und beendete seinen begonnen Satz „.. und hoffst, dass du mit uns weiter ziehen kannst?“ fragte sie direkt heraus und blickte den Grauen skeptisch an.
Genauer betrachtet machte der Rüde einen nicht wirklich kraftvollen Eindruck. Er schien schon recht lange alleine unterwegs zu sein, denn er wirkte recht schwach auf den Beinen. Jene Erkenntnis versuchte Neela nun mit der Tatsache zu vereinbaren, dass der fremde Wolf den gleichen Geruch an sich trug, der auch an Fjarls totem Körper gehaftet hatte.
Konnte ein Wolf, der so offensichtlich geschwächt war, wirklich an Fjarls Tod beteiligt gewesen sein?
„Vielleicht solltest du uns erst einmal erzählen wer du genau bist. Woher du kommst und...“ sie verengte die Augen zu schmalen Schlitzen, „ Was du in der letzten Zeit so getrieben hast..., dann sehen wir weiter“ beschloss die Polarwölfin.

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Sanuye

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   So Jan 24, 2010 10:20 pm

Die Fähe ließ ihr Knurren verstummen und leckte sich über ihre Lefzen, er wollte also nichts Böses und suchte lediglich Anschluss zu einer Gruppe die auf der suche, so wie er, nach einem Rudel waren. Sanuye war misstrauisch denn er war ohne jeden zweifeln an dem Mord von Fjral beteiligt gewesen und wer garantierte ihnen das er nicht früher oder später sich gegen Neela und Sanuye wenden würde? Sanuye neigte ihren Kopf zu Neela und sprach im leisen ton
Neela erhob nun die stimme um dem fremden weitere Fragen u stellen jedoch hielt Sanuye das für keine so gute Idee. Sanuye neigte ihren Kopf zu der Weißen hinüber „ich währe dafür ihn kalt zu machen und schnellstens das weite zu suchen wer garantiert uns das ihn nicht jemand anders zu uns geschickt hat um unser vertrauen zu bekommen? Lass uns hier so schnell wie möglich abhauen egal wobei der fremde beteiligt war, er war auf jedenfall dabei und das ist für mich Grund genug das weite zu suchen!“ flüsterte Sanuye der weißen zu und richtete anschließend den Blick wieder zu dem Fremden. Sanuye schnupperte um vielleicht mit ihren schlechten Geruchsinn andere Gerüche wahrnehmen zu können. Viwllwicht waren andere Wölfe in der Nähe.
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Fendor

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mi Jan 27, 2010 3:42 pm

Fendor nickte, als die Weiße seinen Satz richtig beendete und sah kurz recht traurig drein. Der Rüde mochte die direkte Art der Wölfin, doch sie verunsicherte ihn auch und er überlegte ob es so klug gewesen war, einfach herauszutreten und zu hoffen, dass sie ihm Glauben schenken würden. Sie wären dumm, wenn sie ihm nicht misstrauen würden, dass wusste er. Natürlich eröffnete er ihnen ganz ohne Bedenken wonach sie verlangten. „Ich bin Fendor. Ich habe mein altes Rudel mit meinen Schwestern und meiner Mutter zusammen verlassen, da es dort immer mehr Zwietracht gab. Doch…“, er stockte und in seiner Kehle schien ein Kloß zu entstehen bei dem Gedanken seiner toten Familie. Doch er kämpfte sich weiter. „…Jedoch bin ich als einziger übrig geblieben und irre nun schon seit einiger Zeit umher. Ich habe viele Rudel getroffen, doch sie lehnten Fremde oft ab und es gab Streitigkeiten denen ich nur entging indem ich sie wieder verließ…“ Nun überlegte er kurz was er noch sagen konnte. „Ich bin den ganzen Tag schon unterwegs und eben erst hier angekommen, wo ich euch bei dem Leichnam dort hinten sah…“, er blickte kurz mit seinen bernsteinfarbenen Augen hinüber und verkniff sich zu fragen was es damit auf sich hatte. Sein Blick wanderte zurück zu den Beiden und er fuhr fort. „Ich hörte euch reden und dachte… nun ja, wie du schon sagtest, ich hoffte mit euch weiter ziehen zu können. Vielleicht zu den heulenden Wölfen hier in der Umgebung. Ich habe sie schon gestern Nacht vernommen.“ Fendor fiel auf, dass die Braune ihm gegenüber sehr angrifflustig war und hoffte, dass sich das legen würde, wenn sie ihn für vertrauenswürdiger halten würden. Er hatte sich nichts zu schulden kommen lassen, denn er war im Gegensatz zu manchen seiner Blutsverwandten kein Monster. Seine Haltung war nicht mehr ganz so selbstsicher, sondern mehr ergeben, als er die Aggressivität der anderen spürte und die Kälte der Polarwölfin. Doch er wollte noch nicht aufgeben, denn sonst hätte er auch einfach nicht antworten brauchen und versuchen können zu fliehen. Es war ihm jedoch ernst damit ein neues Rudel entstehen zu lassen.
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Neela
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Fr Jan 29, 2010 2:08 pm

So ernst die Lage auch war, bei Sanuyes Worten kam die Polarwölfin nicht umher einmal kurz überrascht auf zu lachen. „Ihn kalt zu machen?“ Bei jener Aussage der Braunen zog die Weiße die nicht vorhandenen Augenbrauen hoch und betrachtete die Timberwölfin grinsend. Nun, beim besten Willen erschien die Wölfin ihr nicht wie jemand, der andere Wölfe dir nichts mir nichts „kalt“ machen konnte oder womöglich so geübt darin war, dass man diesen Vorschlag doch so unbeirrt einfach mal äußern könnte. In der Richtung von: Hey, heute noch nichts vor? Wie wär's mit kalt machen? Nein? Vielleicht morgen?
„Ich verstehe deine Vorsicht und berechtigt ist sie auch. Aber ich habe im Gefühl, dass dieser Fremde dort keine falschen Absichten hat. Natürlich sollten wir ihm jedoch erst einmal keines falls Vertrauen schenken. Dennoch will ich wissen, was es mit diesem Geruch auf sich hat..“ beginnt sie dann wieder, verrenkt misstrauisch die Augen zu schmalen Schlitzen und tritt selbstsicher auf den fremden Rüden zu. „Folge mir...“ forderte sie ihn auf und tapste zurück in die Richtung in der Fjarls toter Körper lag, dabei war sie natürlich extrem vorsichtig und immer auf den Fall eines Angriffs vorbereitet.
Falls Fendor und Sanuye ihr gefolgt waren, so würden zumindestens die beiden Wölfinnen nun erneut vor Fjarls staubigem und leblosem Körper stehen. Auffordernd und suchend nach einer Erklärung blickt Neela dem Rüden eisig in die Augen. „Erkläre uns bitte, weshalb dein Geruch an dem Kadaver unseres alten Wegbegleiters haftet“

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Sanuye

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mi Feb 03, 2010 4:01 pm

Die Wölfin sah zu dem Grauen der sich als Fendor vorgestellt hatte und horchte aufmerksam er schien es ernst zu meinen das erkannte Sanuye allmählich an der art wie er sich verhielt er war nicht mehr all zu sicher sondern nahm eine unterwürfige Haltung ein worauf sich Sanuye anfing zu entspannen und ihn beobachtete. Jedoch als sie Neela lachen hörte legte sie schlagartig die Ohren an. „ja kalt machen wenn es um mein Fell geht wäre ich dazu bereit nur etwa nicht?“ fragte Sanuye sie ohne dabei giftig oder zickig zu wirken der weißen gegenüber jedoch erkannte auch Sanuye das sie niemandem in dieser Gruppe untergeordnet war schließlich hatten wir ein Ziel. Als Neela anschließend nochmals die Stimme erhob besänftigte dies Sanuye etwas das sie nicht ohne Grund gesprochen hatte und ihre Befürchtungen auf diese weiße geäußert hatte. „was anderes will ich auch nicht wissen aber ich trau ihm kein Stück er wirkt wie ein guter Schauspieler was ist wenn er uns was vorspielt?“ sie reagierte schon fast wie Neela anfangs als Die Braune in die Gruppe gekommen war und war etwas entsetzt darüber worauf sie anschließend wieder zu dem Grauen blickte. Als Neela sich dann jedoch dem Kadaver Näherte blieb Sanuye stehen und wartete darauf das Fendor vorlief denn sie wollte kein Risiko eingehen selbst ein schwach aussehender Wolf hatte manchmal noch genug kraft. „nach dir..“ sagte sie mit leicht angespannter stimme jedoch versuchte sie in ihrem Tonfall höflich zu bleiben.
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Fendor

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mo Feb 15, 2010 5:31 pm


Fendor wollte zunächst die Braune vor lassen, doch folgte dann der Bitte und schloss sich direkt der Weißen an. Kurz abgelenkt musterte er die Fähe vor sich interessiert, doch als sie ihn ansprach war seine Aufmerksamkeit direkt wieder bei der Umgebung. Die Leiche.
Er hatte sie zuvor schon gesehen und fragte sich nun noch mehr was es mit ihr auf sich hatte. Doch Fragen schluckte er immer noch widerwillig hinunter.
Zuerst einmal besah er sich die Umgebung und dann hielt er die Nase in den Wind, besser gesagt an die Leiche. Viele Gerüche durchströmten den Kadaver, doch der Geruch - den die Wölfinnen für seinen hielten - war am intensivsten. Angewidert rümpfte er die Nase. Natürlich, es roch wie er - doch war es doch nicht er, den man dort roch. Ein Seufzen entschlüpfte ihm, als ihm klar wurde, wessen Werk das alles war.
"Ihr habt Recht, es riecht wie ich. Doch ich habe nichts damit zu tun...", er schluckte und fuhr dann schnell fort. "Ich vermute es war mein Bruder. Ciaran. Sein Blutdurst und seine Brutalität, ist schuld daran, dass ich und meine Schwestern mein altes Rudel verließen. Überall hinterlässt er eine Blutspur und ich versichere Euch, dass ich sicher nichts mit solch' einem Scheusal zutun habe. Ich verdanke ihm, dass ich nun ohne Familie - ohne Rudel - bin und ich würde mich auch gern Rächen, doch ich bin der Meinung, dass ich damit nicht besser wäre als er."
Mit einem trauernden Blick über der Leiche und Schande in den Augen sah er die Beiden an und hoffte sie würden ihn jetzt nicht fortjagen, oder ihn als Lügner darstellen und glauben er würde mit Ciaran unter einer Decke stecken. Natürlich könnten sie das tun, schließlich müssen sie keinem Wildefremden vertrauen, aber irgendwo müssten sie ja anfangen, wenn sie ein neues Rudel gründen wollen würde. 'Das hoffe ich zumindest...'
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Eve
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do März 04, 2010 3:35 pm

(Ich habe jetzt einfach geschrieben, da Dam keine Reaktion zeigt... und schon lang nicht mehr da war)

Da der unbekannte Jungspund noch immer keine Antwort erklingen ließ und auch Evil nicht dazu geneigt zu sein schien nun das Wort zu ergreifen, war es die weiße Wölfin, die Taten statt Worte sprechen ließ: Eve bewegte sich zielgerichtet auf den silbergrauen Artgenossen zu, bis sie direkt vor Dam verharrte und dem Jüngeren in die Augen blickte. Tastend war ihr Augenmerk zuvor über den gesamten Leib des Rüden gewandert, hatte festgestellt, dass dieses Männchen wohl gerade erst dem Welpenalter entwachsen war und eine regelrechte Nervosität ausstrahlte. Die unterschiedlichen Farben seines Augenpaares irritierten das Weibchen kurz, aber nicht allzu lange. „Antworte!“, befahl das weiße Geschöpf energisch, da das Nervenbündel noch immer schwieg. Leiser Spott gepaart mit Vergnügen nistete sich in den bernsteinfarbenen Augen Eves ein, als sie gewahrte, dass Dam in eine immer unsicherere Körperhaltung glitt und seine Rute sich immer fester zwischen seine Hinterläufe presste.
Ein Grinsen zupfte an den Lefzen der Wölfin, welche ihren schlanken Leib nun wieder in Bewegung setzte und einen bedrohlich wirkenden Kreis, um den jungen Wolf herum zog – schräg gegenüber von Dam kam sie wieder zum Halten. „Ich fress‘ dich schon nicht auf, Kleiner. Sei unbesorgt.“, jegliche Drohung schien aus dem Körper der Fähe gewichen zu sein, denn nunmehr drückte ihre Körpersprache eher gutmütige Ironie aus. Die schwarze Nase des Weibchens wackelte etwas, während sie die Witterung des Artgenossen aufsog und abspeicherte. Von ihm würde wohl kaum Gefahr drohen. Bedächtig reckte die Trächtige ihren Hals zu Dam, um ihn etwas unsanft an zu stupsen. „Geh schon deinen Durst stillen.“, fuhr Eve ihn unwirsch an, ehe sie sich wieder zu Eleazar, Shenna und Evil wandte.
‘Wenn meine Kleinen erst einmal geboren und so groß sind, wie er… wie das wohl wird? Ob sie auch so… so… wie soll ich sagen… so tapsig aussehen werden? Noch nicht ganz erwachsen, aber auch kein wirklicher Welpe mehr. Ach, was mache ich mir Gedanken – bis es so weit ist, wird noch einiges an Zeit vergehen.‘ Schließlich zerstoben die Gedankengänge der Wölfin, gleich einer Herde Hirsche, die alarmiert davon stürzt. Ein Flügelschlagen drang an die Ohren der Fähe, die ihren Blick kurz auf das schwarz gefiederte Geschöpf richtete, welches sich von flussaufwärts näherte und schließlich auf einem der Bäume niederließ. Der Vogel hatte dafür gesorgt, dass sich die Aufmerksamkeit Eves auf die drei unbekannten Wölfe richtete, die sich heimlich der Gruppe genähert hatten. Schlagartig erstarrte das Weibchen, welches die Fremden nicht mehr aus den Augen ließ. Mit einem leisen Laut gab die Polarwölfin ihren Gefährten zu verstehen, dass sie nicht mehr allein waren.
Erst eins, dann zwei, dann drei und vier… wo zum Teufel kamen diese ganzen Wölfe her?

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Eleazar

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Mo März 22, 2010 6:26 pm

Der Rüde stand regungslos die gesamtme Zeit über hinter dem kleinen Nervenbündel das keinen Ton herausbrachte.... Er knurrte leise als aufforderung und beobachtete anschließend Eve wie sie den neuen Umkreiste und ihn ansprach. Und doch kam von ihm keine nur kleine Reaktion. Er seufzte und streckte sich kurz ehe seine Aufmerksamkeit wieder auf der Trächtigen Fähe liegen blieb und anschließend zu dem Alpha schwiff. Zars Haltung war durch udn durch stolz und das gepaart mit unterwürfigkeit die er nur andeutungsweise zeigte.Es fühlte sich nciht ganz Richtig an aber das lag wohl eher daran, dass er es nur so gewohnt war. Seine Augen folgten der Alphera weiter udn weiter bis jene still stehen blieb und sich aprupt umdrehte. Zar erhob sich und blickte ihr ohne mühe über die Shcultern udn den Rücken. Er knurrte vernehmlich und besah sich die Wölfe, welche dort angelaufen kamen. Er umrundete die Alpha und steltle sich schräg vor sie. Seine Ohren waren angelegt und sein Kopf leicht gesenkt.. Er war leicht geduckt und in einer art angriffsstellung. Würden sie der Alpha zu nahe kommen würde er sie in die Schranken weisen. Er wusste nicht wie sie drauf waren und ob sie gut gesinnt waren oder ihnen was böses wollten. Er richtete sich aus der Angriffshaltung auf als er sie bemerkte und lies nur die Ohren angelegt den Kopf erhoben und die lefzen kräuselten sich wie sachtes Wasser am Fluss... "Sieh an sieh an.. Besuch.. Und das noch in massen..." Brachte er hervor und knurrte leise. Alle seine Instinkte standen auf Verteidigung.

Bei eve bemerkt die neuen Wölfe geht in position um eve zu schützen
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Tyron

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Di März 23, 2010 1:23 am

Da seine Gefährtin nicht reagierte, selbst dann nicht, als die Aufmerksamkeit der unbekannten Wölfe sich auf die Neuankömmlinge fixierte, die in sicherer Entfernung stehen geblieben waren, wandte er sein Augenmerk auf Keenan, der ebenfalls noch nichts gesagt hatte. „Keenan?“, fragte der mexikanische Rüde mit einem besorgten Unterton in der sonst so angenehmen Stimme, da irgendwas im Antlitz des Artgenossenen die Alarmglocken zum klingen brachte. „Ist etwas nicht in Ordnung?“ Tyron sprach leise, laut genug, um die Worte an Keenan und Dyani zu richten, aber zu gedämpft, als dass die Fremden verstehen könnten, was er sprach. Die sachte Besorgnis wandelte sich in Schrecken, als der Blinde einfach herumwirbelte und mit unerwarteter Geschwindigkeit davon rannte, gänzlich ohne sich um seine Begleiter zu kümmern, die ihn so freundlich und hilfsbereit unter sich aufgenommen hatten. „Was?“, murmelte Tyron verblüfft. „Warte! Keenan!“ Der schlanke Jäger wandte seinen muskulösen Leib, um einige Schritte hinter dem Flüchtenden herzulaufen. ’Hat er etwas gerochen, oder gehört was wir nicht wahrgenommen haben, weil wir uns auf unseren Seesinn verlassen?’ Zutiefst irritiert blieb der Rüde nach fünf, sechs Sprüngen wieder stehen und einzig der verwirrte Blick aus einem Paar braungrüner Augen folgte dem Artgenossen. Er wäre ihm gerne gefolgt, um ihn zur Rede zu stellen und eine leise beharrliche Stimme in ihm forderte genau das, jedoch schienen seine Beine wie erstarrt. Sein Instinkt verbot ihm die Verfolgung des Erblindeten; denn ganz unbewusst war dem Rüden klar, dass es dann gänzlich wie eine Flucht wirken musste und auf die fremden Wölfe vielleicht so wirken könnte, dass sie sie als Beute sähen. Außerdem war Tyron nicht klar, ob Dyani schnell genug schalten würde – nicht, dass er ihr derartiges nicht zutraute, aber falls sie doch zögerte und dann diese beiden riesigen schwarzen Wölfe auf sie los gingen? Nicht auszudenken.
Ein leises, beinahe gequältes Winseln verließ die Kehle des Rüden, der sich hin und her gerissen, zwischen seinen Instinkten fühlte. Das Verhalten des schwarzen Rüden brachte schließlich den Ausschlag: Tyron verbannte all seine Gedanken, jegliche Sorgen bezüglich Keenan aus seiner Mimik und Körpersprache, als er sich wieder der fremden Gruppe zuwandte. Der Rüde ging an Dyani vorbei, bis er eine ganz ähnliche Position einnahm wie Eleazar, der sich vor Eve geschoben hatte – mit dem einzigen Unterschied, dass man ein zärtliches Reiben an der Flanke der Fähe wahrnehmen konnte. Doch damit war noch nicht genug, bedächtig setzte der mischfarbene Wolf einen Schritt vor den nächsten und näherte sich den Unbekannten immer weiter, doch in einem gesunden Sicherheitsabstand gebot er seinem Leib Einhalt. Die Körperhaltung des Wolfes drückte keine Feindseligkeit aus, tatsächlich hatte seine Rute eine Position ruhig nach unten hängend eingenommen und man konnte deutliche Spuren von Unterordnung im Gebaren Tyrons erkennen, wenngleich auch vermischt mit den Anzeichen, dass er auf jegliche Aggressionen entsprechend reagieren würde. Der mexikanische Wolf verzichtete auf ein Knurren, obwohl man die Vorsicht in seinen Seelenspiegeln entdecken konnte. Er mochte ein Wolf sein, der hohen Idealen entgegenstrebte und sie durchzusetzen versuchte, jedoch war er zeitgleich auch ein Geschöpf, das sich definitiv nicht zu Höherem gerufen fühlte. Er brauchte keinen offensichtlichen Stolz und Dominanz zu demonstrieren, so wie es die meisten der Wölfe taten, die ihm gegenüber standen. Denn sowohl die weiße Fähe, die er als Trächtig erkannte, die beiden Schwarzen und der Bunte drückten Dominanz aus. ’Wenn sie trächtig ist, dann ist sie die Alphawölfin dieses Rudels?’, grübelte er kurz während sich seine Nase schnuppernd bewegte.
„Dyani, meine Gefährtin, und ich grüßen euch.“ Die Stimme des Wolfes offenbarte eine angenehme Ruhe und man konnte keinerlei Falschheit im Blick des Rüden wahrnehmen, selbst wenn er den direkten Blicken der Artgenossen auswich – ganz so, wie er es im Rudelverband gelernt hatte. Wer Blickkontakt suchte, der war automatisch auf Streit aus und versuchte seine Machtposition zu verändern. Und das wollte Tyron ganz gewiss nicht. Man konnte keine Angst im Verhalten des Vierbeiners ausmachen, denn im Grunde ging er nicht davon aus, dass diese Unbekannten ihn und Dyani zerfleischen würden, nur weil sie sich ihnen unerkannt genähert hatten. „Wir waren es, die auf das Heulen von euch geantwortet haben.“, offenbarte er ohne Scheu. „Und wir suchen keinen Streit.“ Ein kurzer Blick seiner braungrünen Augen huschte auf die gewaltige Gestalt des schwarzen Riesen, der noch immer knurrte, ehe sich sein Augenmerk auf das Antlitz der weißen Fähe konzentrierte, ohne ihr dabei jedoch ins Augenmerk zu sehen, denn bei einem Blickduell würde er verlieren. Ja, gar verlieren wollen, um seinen mangelnden Wunsch an Machtdemonstration noch etwas zu verdeutlichen. Die Gedanken des Rüden waren zweigeteilt, einerseits beschäftigte sich ein Großteil seines Geistes mit der entstandenen Situation und der Fremdenbegegnung, aber gleichzeitig herrschte in seinem Kopf ein leichtes Chaos, verursacht durch das vollkommen unerwartete Verschwinden Keenans. ’Ob er es schaffen wird? Wohin ist er nur gelaufen? Und warum?’
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Eve
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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Di März 23, 2010 8:44 pm

Das schlohweiße Geschöpf hatte seine Aufmerksamkeit auf die Neuankömmlinge gerichtet, als jedoch die Stimme Eleazars an ihr Gehör drang, huschten ihre Augen kurz auf die massige Gestalt des schwarzen Rüden. „Scheint wohl so.“, erwiderte sie mit einem genervten Rollen der Augen. Eve war nicht wirklich davon begeistert, dass sich immer mehr Wölfe näherten, zumal sie selbst Eleazar und Shenna nicht viel länger kannte, als diese Fremden. Ihr bernsteinfarbenes Augenmerk heftete sich auf ihren Gefährten und allein durch seine Nähe erlangte sie auf irgendeine Art und Weise Energie. Die Weiße atmete tief durch, während tief in ihrer Kehle ein missmutiges Knurren entstand, dass verdeutlichte, wie unwillkommen der Fähe diese ganzen fremden Wölfe eigentlich waren.
Auch das Verhalten des dunklen Rüden sorgte nicht unbedingt für eine Stimmungsaufheiterung, denn obgleich Eleazar sein Handeln gut meinte und es eine leise Stimme in ihr gar gut hieß, denn schließlich waren unbekannte Artgenossen nicht gerade ungefährlich für eine trächtige Fähe, so war es gleichzeitig auch falsch. ’Ich bin jetzt die Alphawölfin. Ich trage meine Welpen in mir und ich muss sie beschützen, das ist meine Verantwortung. Aber meine Verantwortung endet inzwischen nicht mehr bei meinem eigenen Fell. Als Leitwolf ist es meine oberste Pflicht Gefahren von meinem, meinem… Rudel fern zu halten und mich nicht hinter einem körperlich überlegenen Mitglied zu verstecken. Ich bin schwanger, nicht sterbenskrank und schwächlich!’ Das dunkle Knurren der Wölfin verdüsterte sich zusehends. Es war ihre Aufgabe andere Wölfe in die Schranken zu weisen und nicht die Eleazars. Gänzlich durchblickte das Weibchen die Strukturen in einem Wolfsrudel noch nicht, denn schließlich glaubte sie, dass auch das Beschützen des Alphapaares wichtig war, dagegen spräche jedoch ihre Annahme, dass die Anführer auf das Wohl der anderen achteten. Evil würde es wissen. Nicht wahr? Abwartend blickte sie zu jenem, aber dann Riss ihr Geduldsfaden. Sie würde doch nicht so weit herabsinken und ihrer eigenen inneren Stimme nicht mehr vertrauen! Geschmeidigen Schrittes setzte sich Eve in Bewegung und trat, weiterhin knurrend, zunächst neben den schwarzen Rüden. Kurz sah sie an dem Wolf herauf. Lächelte.
Einen Augenblick später war das freundliche Lächeln bereits wieder aus den Gesichtszügen der Wölfin verschwunden, sodass sie mit warnend hochgezogenen Lefzen einen weiteren Schritt tat, sodass sich ihr leicht gerundeter Leib nicht mehr neben Eleazar befand, sondern eine knappe Rutenlänge vor ihm. Ihre Körperhaltung drückte Überlegenheit und gleichzeitig Unmut aus. ’Was sie wohl wollen?’ Die Fähe hätte wohl eine Augenbraue hochgezogen, wäre ihr das mit ihrer Anatomie möglich gewesen, als sie beobachten konnte, wie sich einer der Unbekannten fluchtartig zurückzog. Ein kurzes Zucken ging durch den stromlinienförmigen Leib der Wölfin, deren Instinkte ihre Pfote sie zur Verfolgung antreiben wollten, während ihr Verstand stur darauf beharrte, an Ort und Stelle zu verweilen. Eves Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, als auch Tyron mehrere Schritte in die entgegengesetzte Richtung lief, dann aber wieder umkehrte. Ihr Blick sollte sich vorerst nicht mehr von der Gestalt des Rüden lösen, da er es war, der sich ihnen näherte. Für einen winzigen Moment tauchte Wärme in den Bernsteinen Eves auf, als sie beobachten konnte, wie sich das Männchen zärtlich an der fremden Fähe rieb und ob die Wölfin es wollte, oder nicht, so musste sie an sich selbst und Evil denken. Aufmerksam verfolgte sie jeden einzelnen Schritt, den der Unbekannte tat, bis er schließlich zum Stehen kam. Das Fehlen jeglicher Dominanzbekundungen sprang ihr sofort ins Auge und mit gespitzten Ohren lauschte sie den Worten, die er an sie richtete. Eve schnupperte und speicherte die Witterung des Wolfes in ihrem Unterbewusstsein.
Sie konnte den taxierenden Blick des Fremden auf sich liegen spüren, selbst wenn er vehement ihren eigenen Augen auswich. „Wenn ihr keinen Streit sucht, was sucht ihr dann?“, gab die Wölfin zurück und stellte tatsächlich ihr warnendes Knurren ein, denn durch dieses Demonstrieren dieser Art von Unterwürfigkeit fühlte sie sich nicht bedroht. „Und was hat es mit dem Wolf auf sich, der dort eben weggerannt ist?!“, scharf hallte ihre Stimme wieder, während ihre Augen kurz auf die zierliche, ja abgemagerte Gestalt Dyanis wanderten.

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Eleazar

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   Do März 25, 2010 11:05 pm

Der Leib des Schwarzen vibrierte leicht durch die Anspannung die sich in seinen Sehnen und Muskeln aufbaute. Das knurren das er kontinueirlich leise hielt lies seinen Brustkorb vibrieren und er sah zu Eve als jene auch anfing. Aber sie shcien noch nciht ganz durchzublicken was es mit Rudelaufgaben auf sich hatte.. Zumindest Schritt die weisse neben und shcließlich vor ihn.. Das mochte Zar so ganz und gar nciht gefallen aber er lies sie gewähren. Er stellte das knurren ein aber behielt mit gespitzten Ohren und leicht angehobener Rute den fremden und seine Bgeleiter nciht aus den Augen. Okay seine Begleiterin den der andere Rüde amchte gerade einen abgang, kehrte um und lief weg. Kurz sprang sein Jagdinstinkt an aber er zwang sich an Ort und Stelle zu bleiben. Ein kurzer Blick galt Shenna die imemrnoch hitnen stand. Sie sah süß aus. Ach verdammt woan dachte er da?
Sein Gewissen sagte ihm er musste die Alpha beschützen... Das war eine Aufgabe des Rudels. Die Alphas hatten zwar die Verantwortung zu tragen aber nur bei dingen die die Gemeinschaft angingen... Die beschützer eines Rudels waren eigentlich die Betas aber da noch keine Rangordnung da war übernahm Zar automatisch diese Rolle. Vor allem wenn die Alpha schwanger war galt es den nachuchs zu beschützen. Die Alphas trafen die entschiedungen den Körper hielten die Betas hin im Kampf oder im Rudelkrieg. So war es bei seinem Rudel gewesen bevor es sich gesplittet hatte. Nach der teilung galt nur eines... Befehle hören und befolgen. Nicht mehr udn nicht weniger. Da sprach der fremde auch shcon und nahm eine unterwürfige Haltung an. Die Spannung in seinen Knochen lies langsam nach und seine Rute senkte sich etwas ab blieb aber noch soweit oben um zu zeigen, dass er Kampfbereit war fals die beiden ihre Meinung doch noch ändern sollten. Dan fing Eve an zu sprechen und Zars Blick wanderte zu der schwangeren. Ihr begleiter shcien nciht viel sagen zu wollen geschweigedenn viel zu machen. Das wiederum ärgerte Eleazar irgendwie ungenmein. Ein Vater sollte auf seine Kinder aufpassen...... Ich rate dir auch keinen Streit anzufangen freundchen... Dachte sich Zar bei sich und wartete ab was kam...
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Shenna

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BeitragThema: Re: Ein Rudel entsteht...   So März 28, 2010 7:35 pm

Shenna war nochimmer damit beschäftigt gewesen den jungwolf vor ihr zu betrachten als sie Zar`s worte vernahm und sich ebenfalls umwante. Zar hatte schon stellung genommen, und Shenna liess nicht lange auf sich warten und stellte sich neben den Schwarzen Hühnen. Da der gegner sich jedoch schon unterwürfig gezeigt hatte. Machte sie ihre stellung nicht so deutlich klar wie zar. Sie richtete sich zur vollen grösse auf, so das man ihre Masse deutlich erkennen konnte. Auch ihre rute war aufgerichtet, ebenso ihre nackenhaare. In ihren augen funkelte die entschlossenheit, jeden zu töten welcher ihrer alpha zu nahe kahm. Shenna fletschte lautlos die zähne und taxierte den Fremden Rüden mit ihrem Blick. Sie stand nun neben zar, hinter Eve. Die beiden schwarzen, massigen wölfe bildeten einen gewaltigen kontrast zu dem klaren weiss der Alpha, so das jene beinahe leuchtete. Shennas blick huschte kurz zu zar...wie stark er doch aussah...Doch sie riss sich zusammen und blickte wieder drohend in richtung der fremden.
Sollten sie sich auch nur einen fehler erlauben...würde die schwarze sich auf sie stürzen und sie zerfleischen. Und das machte sie mit ihrer haltung klar deutlich. Sie wollte nicht direckt feindseelig wirken...doch es sollte den Fremden eine klare warnung sein. Ihr lag kurz auf Eve, Shenna war dazu erzogen worden...wenn man sich einem rudel anschloss...galt es den Alphas, die unentliche treue zu halten. Die alphas waren das einzige was zählte. Und eve war nun ihre Alpha. Und als jene ihr knurren einstellte, liess auch Shenna ihr zähnefletschen langsam abklingen. Doch die haare und die rute blieben aufgerichtet. Ebenso der drohende blick...auch dachte sie nicht daran sich zu entspannen.
...passt auf was ihr tut, fremde...
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